Lexikon

Begriffserklärungen hybrider Kriegsführung mit offizieller Bedeutung und Trollhunter-Dekodierung.

geopolitische Verantwortung

Westliche Pflicht zur Ordnungssicherung, Stabilität, globaler Weitblick.

Schlagwort der Untätigen. Verantwortung, die nicht handelt, ist Rhetorik – und nichts weiter.

Verteidigungsfähig

Militärisch gerüstet, abschreckend, souverän.

Westliche Selbstlüge im Wohlfühlgewand. Verteidigungsfähigkeit wird beschworen – aber nicht hergestellt.

Kompromiss

Zeichen von Reife, Dialogfähigkeit, zivilisierter Umgang mit Differenzen.

Wo einer Leben verteidigt und der andere sie auslöscht, ist „Kompromiss“ ein anderes Wort für Kapitulation.

Verhandlungen

Zivilisierter Weg zur Konfliktlösung, friedliche Alternative zum Krieg.

Codewort für „Ukraine soll aufgeben“. Gemeint ist nicht Frieden – gemeint ist Gehorsam.

Zivilgesellschaft

Demokratische Kräfte jenseits der Regierung – NGOs, Intellektuelle, Bewegungen.

Wird gern beschworen, wenn man nichts tun, aber so tun will, als würde man was tun. In Russland längst entkernt – im Westen rhetorisch überhöht.

prorussisch

Wertneutrale Beschreibung für politische Nähe zu Russland.

Waschbegriff für Kollaboration. Klingt wie ein Musikgeschmack, meint aber strategische Unterwanderung.

Gleichgewicht der Kräfte

Stabilität durch Balance – alle Seiten gewähren Sicherheit.

Ein schöner Begriff für eingefrorene Ungerechtigkeit. Wenn der Aggressor schon im Wohnzimmer steht, bringt Balance nichts.

Waffenstillstand

Erster Schritt zum Frieden, Ende der Gewalt, Zeichen der Vernunft.

Einfrieren des Unrechts auf russischen Wunsch. Pause für die Angreifer, Stillstand für die Opfer.

Landfrieden

Stabilität, Rückkehr zur Normalität, vernünftiger Interessenausgleich.

Das Wort klingt nach Dorfidylle – gemeint ist Kapitulation. Wer einen „Landfrieden“ mit dem Angreifer schließt, begräbt das Recht.

Multipolare Weltordnung

Gerechte Verteilung globaler Macht, Ende westlicher Dominanz.

Zerfaserte Welt mit Vetorecht für Gewaltherrscher. Multipolar heißt oft: gar keine Ordnung mehr.

Missverständnis

Kommunikative Störung, kulturelle Differenz, Fehlinterpretation.

Vernebelung von Vorsatz. Der Angriff war kein Irrtum. Er war Absicht.

Militärische Lösung ausschließen

Vernünftige Ablehnung von Gewalt, Betonung friedlicher Mittel.

Das bequemste Narrativ für Zuschauerstaaten: So bleibt man sauber, während andere verbluten.

Westliche Doppelmoral

Hinweis auf inkonsistentes Verhalten Europas oder der USA – z. B. bei Kriegen, Öl, Waffen.

Russisches Lieblingsargument zur moralischen Entwaffnung. Dient nicht der Korrektur, sondern der Relativierung von Verbrechen.

Friedensbewegung

Engagement für Abrüstung, Versöhnung, gewaltfreie Lösungen.

Viel Pathos, wenig Position. Wenn der Ruf nach Frieden den Angreifer schont und das Opfer entwaffnet, ist es keine Bewegung, sondern ein Missverständnis.

Ausgewogene Berichterstattung

Presseethik, journalistische Neutralität, Meinungsvielfalt.

Ein Einfallstor für Propaganda. Wenn Täter und Opfer gleich viel Raum bekommen, siegt die Lüge.

Deeskalation

Vernunft, Mäßigung, diplomatische Verantwortung.

Passivität als Tugend verklärt. Wenn nur noch einer abrüstet – und das bist du.

diplomatische Lösung

Ziel kluger Politik: Blutvergießen verhindern, Gesprächsräume eröffnen.

Wortattrappe für Stillstand. Diplomatie ohne Machtmittel ist höfliches Scheitern.

Akzeptanz der Realität

Reife, Weitblick, pragmatischer Umgang mit dem Unvermeidlichen.

Heißt übersetzt: Wir tun nichts mehr. Diese „Realität“ ist kein Fakt – sie ist ein Befehl zum Stillhalten.

Einflusszone

Neutraler geopolitischer Begriff für traditionelle Interessensgebiete von Großmächten.

Code für: „Die da drüben gehören eigentlich nicht zu uns – sollen sie doch mit Russland klarkommen.“

Verhandlungsmasse

Technischer Begriff für Konfliktlösung, pragmatischer Kompromiss.

Ein Land, ein Volk, ein Leben – reduziert auf Pokerchips. Wer so spricht, hat längst akzeptiert, dass nicht alle Menschen zählen.

Militärisch nicht zu gewinnen

Nüchterne Einschätzung, Realismus, kluge Zurückhaltung.

Das sagt man, wenn man nicht gewinnen will. Diese Formel kapituliert nicht vor der Realität – sondern vor dem Willen zur Verantwortung.

Wertebasierte Außenpolitik

Moralischer Kompass, Prinzipientreue, wertegeleitetes Handeln in der Außenpolitik.

Reden wie Kant, handeln wie Schröder. Wo Werte nicht verteidigt, sondern vorgetragen werden.

Neutralität

Unparteilichkeit, Vermittlung, moralische Überlegenheit durch Distanz.

Sich selbst aus der Geschichte schreiben. Neutral bleibt nur, wer keine Haltung hat.

Pragmatismus

Handeln ohne Ideologie – sachlich, vernünftig, nüchtern.

Die Maske des Zynikers. Wer sich „pragmatisch“ nennt, meint oft: Prinzipien sind zu unbequem.

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Westliche Doppelmoral

Hinweis auf inkonsistentes Verhalten Europas oder der USA – z. B. bei Kriegen, Öl, Waffen.

Russisches Lieblingsargument zur moralischen Entwaffnung. Dient nicht der Korrektur, sondern der Relativierung von Verbrechen.

Gleichgewicht der Kräfte

Stabilität durch Balance – alle Seiten gewähren Sicherheit.

Ein schöner Begriff für eingefrorene Ungerechtigkeit. Wenn der Aggressor schon im Wohnzimmer steht, bringt Balance nichts.

NATO-Osterweiterung

Westliches Drängen gen Osten, Provokation Russlands, Sicherheitsrisiko.

Freie Staaten machen freie Bündniswahl – Russland nennt das Bedrohung, der Westen nennt es „Erklärung“.

Landfrieden

Stabilität, Rückkehr zur Normalität, vernünftiger Interessenausgleich.

Das Wort klingt nach Dorfidylle – gemeint ist Kapitulation. Wer einen „Landfrieden“ mit dem Angreifer schließt, begräbt das Recht.

Ostpolitik

Historisch gewachsene Brückenstrategie – Wandel durch Annäherung.

Chronisch falscher Glaube an Verlässlichkeit durch Nähe. Funktionierte nie dauerhaft – aber wird bis heute verklärt.

diplomatische Lösung

Ziel kluger Politik: Blutvergießen verhindern, Gesprächsräume eröffnen.

Wortattrappe für Stillstand. Diplomatie ohne Machtmittel ist höfliches Scheitern.

Konstruktive Vorschläge

Angebot zur Lösung, diplomatische Initiative.

Der erste Schritt in die Irreleitung. Meint: Der Aggressor darf mitbestimmen, wie seine Opfer sich zu benehmen haben.

Realpolitik

Nüchterne Vernunft, strategischer Weitblick, Interessenabwägung.

Moralische Kapitulation mit Diplomatenlächeln. Real ist nur der Zynismus.

Unteilbare Sicherheit

Gemeinsames Sicherheitsprinzip aller Staaten, inklusive Russland.

Putins Lieblingsfloskel. Bedeutet: Russland darf alle einschränken, aber niemand Russland.

humanitäre Lösung

Politik des Mitgefühls, Rettung von Menschenleben, Schutz der Zivilbevölkerung.

Oft ein Feigenblatt für Rückzug. Wenn man militärisch nicht helfen will, nennt man Wegsehen „humanitär“.

Interessenpolitik

Rationalität, Abkehr von Moral, nüchterne Machtanalyse.

Das ist die Sprache der Zyniker: Wer Interessen sagt, meint Gewalt – nur ohne Schuld.

Wertebasierte Außenpolitik

Moralischer Kompass, Prinzipientreue, wertegeleitetes Handeln in der Außenpolitik.

Reden wie Kant, handeln wie Schröder. Wo Werte nicht verteidigt, sondern vorgetragen werden.

nationalistische Kräfte

Unübersichtlicher Sammelbegriff für rechte Bewegungen, patriotische Strömungen, Identitätspolitik.

Nebelbegriff, der Faschisten wie Salonpatrioten bemäntelt. Nützlich, solange man keine Partei benennen will.

Russophobie

Fremdenfeindliche Haltung gegenüber Russland oder russischer Kultur.

Der rhetorische Schutzschild für einen imperialen Aggressor. Wer Gewalt beim Namen nennt, wird zum Hetzer erklärt.

Eskalation

Gefährliche Zuspitzung, militärisches Risiko, Kontrollverlust.

Nur in eine Richtung gebraucht: Wenn der Westen reagiert. Dass Putins Raketen Startpunkt und nicht Folge sind, wird stillschweigend unterschlagen.

Stabilitätsgarant

Verlässlicher Ordnungsfaktor, beruhigende Macht, sichernde Präsenz.

Der schöne Titel für autoritäre Erpressung. Stabil ist nur, wer sich nicht bewegt – und genau das ist der Plan.

diplomatische Lösung

Ziel kluger Politik: Blutvergießen verhindern, Gesprächsräume eröffnen.

Wortattrappe für Stillstand. Diplomatie ohne Machtmittel ist höfliches Scheitern.

Augenhöhe

Respektvoller Dialog zwischen gleichwertigen Partnern.

Moralischer Trick, um Gewaltverhältnisse zu nivellieren. Wer mit Putin auf Augenhöhe verhandeln will, stellt sich auf dieselbe Stufe – und schaut weg, wenn der andere tritt.

Militärische Lösung ausschließen

Vernünftige Ablehnung von Gewalt, Betonung friedlicher Mittel.

Das bequemste Narrativ für Zuschauerstaaten: So bleibt man sauber, während andere verbluten.

Friedensdividende

Gesellschaftlicher Gewinn durch Abrüstung, ziviler Fortschritt.

Die politische Dividende des Vergessens. Wenn man Verteidigung spart, damit man später den Preis des Überfalls zahlen kann.

Korridor der Möglichkeiten

Offenheit, pragmatische Handlungsfreiheit, strategische Optionen.

Euphemismus für planlose Passivität. Wenn niemand Verantwortung übernehmen will, nennt man Stillstand plötzlich „Option“.

Landfrieden

Stabilität, Rückkehr zur Normalität, vernünftiger Interessenausgleich.

Das Wort klingt nach Dorfidylle – gemeint ist Kapitulation. Wer einen „Landfrieden“ mit dem Angreifer schließt, begräbt das Recht.

Militärisch nicht zu gewinnen

Nüchterne Einschätzung, Realismus, kluge Zurückhaltung.

Das sagt man, wenn man nicht gewinnen will. Diese Formel kapituliert nicht vor der Realität – sondern vor dem Willen zur Verantwortung.

Separatisten

Regionale Aufständische, die sich von einem Staat abspalten wollen.

Russische Söldner mit Tarnweste. „Separatist“ war der erste Euphemismus dieses Krieges.

Wertebasierte Außenpolitik

Moralischer Kompass, Prinzipientreue, wertegeleitetes Handeln in der Außenpolitik.

Reden wie Kant, handeln wie Schröder. Wo Werte nicht verteidigt, sondern vorgetragen werden.

Friedensbewegung

Engagement für Abrüstung, Versöhnung, gewaltfreie Lösungen.

Viel Pathos, wenig Position. Wenn der Ruf nach Frieden den Angreifer schont und das Opfer entwaffnet, ist es keine Bewegung, sondern ein Missverständnis.