Die Moral eines Landes zeigt sich daran, wen es aufhängt
Russland vergöttert seine Tyrannen, beseitigt seine Reformer und wiederholt denselben autoritären Fehler vom 16. bis ins 21. Jahrhundert, immer wieder.
Konfliktrahmen
Ein Plan, der keine Ordnung will, sondern stürzt: Zersetzung destabilisiert Institutionen, Allianzen und Vertrauen – ohne dass ein Schuss fallen muss.
16 Analysen
Russland vergöttert seine Tyrannen, beseitigt seine Reformer und wiederholt denselben autoritären Fehler vom 16. bis ins 21. Jahrhundert, immer wieder.
1418 Tage Krieg – und Russland scheitert an Kupjansk. Keine Heldensaga: ein Imperium demontiert sich selbst. Nicht die Ukraine ist zu stark. Russland ist zu leer.
Putin regiert Russland wie eine Familienfirma. Cousinen, Töchter, Neffen – alle sitzen an den Schaltstellen für Energie, Geld und Krieg.
Ungarns Geheimdienst spionierte jahrelang EU-Beamte in Brüssel aus – direkt aus dem Büro des heutigen Kommissars Várhelyi.
Prometheismus: ein Imperium nicht besiegen, sondern von innen zerfallen lassen. Keine Panzer, keine Bomben – nur Freiheit für die Völker, die Moskau festhält.
Putin sitzt auf einer tickenden Altlast: Assad lebt im Exil in Moskau, während Syriens neuer Präsident Aschara seine Auslieferung fordert.
Russlands Spione stolpern durch Wien wie Touristen im Museum des Kalten Kriegs. Zwei „Journalisten“ von TASS spielen Reporter – und niemand hält sie auf.
Russland schreibt sich gerade einen neuen „Kodex des Russen“. Offiziell klingt es nach Moral, in Wahrheit ist es ein Werkzeug zur Kontrolle.
Putin hat Zehntausende Kriminelle bewaffnet, in den Krieg geschickt – und jetzt kommen sie zurück.
Russland hat mindestens 35.000 ukrainische Kinder entführt. Namen geändert, Sprache gelöscht, Identität überschrieben. Die Täter filmen es fürs Staatsfernsehen – und schlafen ruhig.