Konfliktrahmen

Imperiale Strategie

Expansion statt Argument – das ist das Prinzip: Russlands imperiale Strategie folgt keiner Sicherheitslogik, sondern dem strukturellen Zwang zur Ausdehnung.

29 Analysen

· Mechanismen · 4 Min.

Der Staat ohne Fahrplan

Russland hat die Krim als ewigen Besitz deklariert. Jetzt kann es sie nicht mehr beliefern. Besitz, der nicht zugestellt wird, ist keine Ordnung — er ist eine Behauptung.

· Vorgeschichten · 5 Min.

Puschkins Rubel

Russland braucht seine großen Namen nicht neben der Gewalt, sondern für sie. Puschkin ist kein Denkmal. Er ist eine Quittung.

· Gegenzug · 4 Min.

Das Baltikum kämpft in Saporischschja

Was Europa Hilfe nennt, hält russische Veteranen in der Ukraine — und nicht an der Narwa. Tallinn weiß das. Berlin, Paris und Brüssel nennen es trotzdem Hilfe.

· Mechanismen · 4 Min.

Das Schloss, das Russland selbst aufgemacht hat

Armenien hat gewählt. Das Ergebnis ist das erste seit dreißig Jahren, das Moskau nicht mehr kontrolliert — weil Russland den Schlüssel selbst weggegeben hat.

· Vorgeschichten · 5 Min.

Das Dorf im Kopf

Russland klagt über Russophobie. Doch viele seiner politischen Reflexe stammen aus alten sozialen Strukturen, die Macht ohne Grenzen normalisierten.

· Gegenlese · 5 Min.

Russland – der Riss in der Welt

Russland hat seine Maske verloren und steht als Riss der Weltordnung da: laut, instabil, gefährlich, im Zerfall, für alle sichtbar.

· Vorgeschichten · 5 Min.

Turgenjew geht, Russland bleibt stehen

Turgenjew seziert Russland als System aus Gewalt, Selbstbetrug und Antizivilisation, lange bevor Putin geboren wurde.

· Mechanismen · 4 Min.

Russland im Nebel: Ein Imperium ohne Kern

Russland wirkt groß, solange der Nebel hält; sobald Identitäten klar werden, steht dieses Imperium plötzlich nackt vor allen Augen da.