Russlands neue Front: Europa
Russland behauptet, Finnland plane einen Angriff. Klingt absurd? Ist es auch – aber gefährlich. Denn in Moskau beginnt jeder Krieg mit einem Satz.
Konfliktrahmen
Begriffe als Waffen, Narrative als Geschosse: Semantische Kriegsführung versucht, den Gegner mit seiner eigenen Sprache zu entwaffnen, bevor geschossen wird.
28 Analysen
Russland behauptet, Finnland plane einen Angriff. Klingt absurd? Ist es auch – aber gefährlich. Denn in Moskau beginnt jeder Krieg mit einem Satz.
300 Milliarden Euro Kremlgeld liegen eingefroren in Europa – unangetastet. Der tschechische EU-Abgeordnete Kolář will sie konfiszieren. Frankreich und Belgien blockieren.
Frankreich rechnet nicht mit Putins Sieg. Sondern mit seinem Zusammenbruch. Mit Atomwaffen ohne Kommando, privaten Armeen und einem Europa, das wieder zu spät kommt.
Russland führt keinen Krieg mit Waffen. Sondern mit deinem Kopf. Zweifel, Lähmung, Misstrauen – das ist die Strategie.
Putins Dirigent tritt in Italien auf. Bezahlt vom Staat. Verteidigt von Kulturfunktionären. Gergiev hat keine Raketen gestartet – nur Beifall geklatscht.
Russland führt Krieg mit Plüschtieren – und Europa schaut zu. Eine Kindheitsfigur wird zum Maskottchen für Raketenangriffe. Willkommen im semantischen Krieg. Ihr wollt Frieden?
Julia Nawalnaja nennt Russland ihr Zuhause, will Putin nicht tot sehen und nennt die Krim „faktisch russisch“. Kein Wort über Krieg, Invasion oder Genozid.
Russland behauptet, die Ukraine verweigere ihre eigenen Toten. 6000 Leichen, angeblich nicht abgeholt. Die Wahrheit: erfunden, orchestriert, toxisch. Eine Desinformationskampagne mit Leichen als Waffe –
Ein Mann mit Mikrofon, Zugang zum Außenminister – und direkter Verbindung zur russischen Militäraufklärung. Georg Spöttle ist kein Spion. Er ist gefährlicher.
Russland braucht keinen Angriff – nur eine gute Geschichte. Ein Deepfake, ein geleakter Funkspruch, ein angeblicher NATO-Plan.